Noisiges aus dem Sonnenstaat - Solar Powered People
0 Kommentare Published Montag, 13. April 2009 by Carsten in Musik
Erst kürzlich wurde auf Schallgrenzen.de die US- amerikanische Band Solar Powered People vorgestellt. Und ich muss sagen, deren Sound trifft bei mir sofort ins schwarze! Perfekt arrangierte Melancholie trifft auf noisige Gittarrenwände, alles in allem dem Shoegazing nicht gänzlich abgeneigt. Sicher, Innovativ ist das ganze eher weniger, alles schon vor 20 Jahren mal gehört, aber das Songwriting ist über jeden Zweifel erhaben. Es gibt einfach keinen schlechten Song von SPP!
Nach einem ersten titellosen und leider nicht mehr erhältlichen Album und der E.p. Hibernation veröffentlichten die vier Californier kürzlich ihren 2. Longplayer Living Through The Low. Ich habe mir umgehenderweise die E.P. & das nun auch bei Amazon erhältliche neuste Werk von SPP gekauft, als Mp3-Download versteht sich. Ein CD-Release soll, so hofft die Band selbst, irgendwann im April erfolgen. Ob Living Through The Low auch hierzulande erscheinen wird, ist fraglich. Dann bleibt leider nur der Weg zum Importhändler eures Vertrauens. Den ich dann wohl aber auch auf jeden Fall gehen muss!
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Ersteindruck: SFIV Fighting Stick Tournament Edition
3 Kommentare Published by Carsten in Gaming
Lange habe ich auf den SFIV TE Stick gewartet. Nun steht er, dank Amazon und allen Befürchtungen zum Trotz, seit einigen Tagen endlich in meinem Wohnzimmer. Schon beim auspacken aus der schon optisch sehr ansprechenden Verpackung fällt auf, wie groß dieses Arcadeboard ist. die Breite beträgt stolze 40 cm, 7,5 cm ist das Board hoch. Im Vergleich zum Hori FightStick 3 also ein Monster!
Unter der Einheit befinden sich 4 Große Gummifüße, die ein Verrutschen des Sticks verhindern sollen. Bei mir steht der Stick auf einer Glasplatte des Wohnzimmertischs und darauf verrutscht der FightStick TE auch bei den ganzen schnellen Richtungswechseln überhaupt nicht. Übrigens bringt das Board auch stattliche 2,9 Kg auf die Waage, also der schwerste ArcadeStick, der momentan käuflich zu erwerben ist.
Die verbauten Parts, also Buttons und Stick, stammen allesamt vom namenhaften japanischen Arcadeparts-Hersteller Sanwa Denshi. Das fühlt man beim Spielen auch sofort. Fühlt und hört sich alles sehr hochwertig an, der Stick hat angenehm kurze Wege, der Wiederstand ist smooth, aber nicht zu weich. Standardmäßig besitzt der Stick einen viereckigen (quadratischen) Anschlag. Für noch mehr Genauigkeit gibt es von Sanwa aber auch eine achteckige Anschlagsscheibe zum Austausch. Die Buttons sind super sensibel, lösen schon bei kleinster Berührung aus. Positiv, aber Gewöhnungssache!
Grundsätzlich ist dieser Stick sehr Modding-freundlich, Buttons, Stick, Federn, Anschlagsscheiben usw. lassen sich relativ problemlos auswechseln. Buttons sind nicht mit der Platine verlötet, Lötkolben daher nicht erforderlich. Selbst das Artwork, welches sich unter einer Acrylglasplatte befindet, lässt sich wechseln, so kann man den Stick ganz nach seinen Vorlieben optisch verschönern. Bei allen Moddingvorhaben erlischt allerdings die Garantie.
Ich habe übrigens die PS3 Version und die besitzt leider ein, zwei Schönheitsfehler. An der Stelle, wo sich bei der XBox-Variante der Headset-Anschluss befindet, hat die PS3 Einheit so eine Art Sollbruchstelle im Gehäusepanel, optisch nicht so schön. Stört in der Praxis nicht aber hätte man doch besser lösen müssen. Weiterhin gibt das Board nicht an, welche Controller ID zugewiesen ist. Schade, sowas kann man eigentlich erwarten.
Angenehm dagegen ist das 4m lange USB Kabel, welches sich bei Nichtgebrauch direkt im FightStick-Gehäuse verstauen lässt. Super!
Auch klasse finde ich die Anordnung der Buttons, nicht so stark abfallend wie bei den neueren Hori Boards komme ich persönlich damit besser zurrecht.
Start-, Select- und Homebuttons sind natürlich mit an Bord, die ersten zwei befinden sich auf der Rückseite des Boards. Eine Buttonsperre gibt's auch, ebenso eine Turbofunktion, letztere benutze ich aber nicht.
Alles in allem habe ich mit dem Mad Catz SF IV FightStick TE genau das bekommen, was ich auch erwartet hatte. Sicherlich nicht wirklich günstig, aber die Investition ist dieses Arcadeboard auf alle Fälle wert.
Spielt sich traumhaft und fühlt sich auch so an.
Aktuell das Beste, was man an Arcade Sticks im Retailbereich erwerben kann.
Lange wird diese Tournament Edition sicherlich auch nicht erhältlich sein, daher hat der Stick in kurzer Zeit bestimmt einen gewissen Sammlerwert!
Falls ihr also die Möglichkeit habt....ZUSCHLAGEN!!
UPDATE: DAS Joypad für Street Fighter IV
0 Kommentare Published Samstag, 28. März 2009 by Carsten in Gaming
Mit viel Glück konnte ich eines dieser SFIV Fightpads von Mad Catz bei einem großen, deutschen Onlineversand erstehen. Und zwar in der BLANKA Version. Wie auch das restliche SFIV Zubehör von Mad Catz ist das Pad zur Zeit nur schwer oder gar nicht erhältlich. Nachschub wird Anfang April erwartet. Hier mein kleiner Ersteindruck:
Gleich nach dem Auspacken gingen mir nur folgende Gedanken durch den Kopf: "Mann, sieht das cool aus!" Darauf folgte dann aber gleich eine kleine Entäuschung.
Das Fightpad beinhaltet keinen Akku. Dies ist auf längere Sicht natürlich kein Nachteil, denn diese haben ja auch nur eine begrenzte Lebensdauer. Allerdings ist das Fach für die 2 Mignonzellen etwas lieblos gestaltet. Auf der Rückseite des Pads befindet sich einfach ein kastenförmiges Gehäuse, indem die Batterien verstaut werden. Ich habe relativ kleine Hände, doch mich stört diese Box trotzdem ein wenig. Ergonomisch hat Mad Catz hier scheinbar etwas geschlampt, daß ganze wirkt nicht wirklich durchdacht.
Der Rest des Pads fühlt sich nämlich richtig gut an, ein richtiger Handschmeichler, wäre da nicht...
Die X Box 360-Variante ist kabelgebunden, rein von der Haptik her aus o.a. Gründen sicher ein Vorteil. Die Grundform des Controllers erinnert ein bisschen an das alte Sega Saturn Pad und gefällt mir persönlich sehr gut. Die Seiten und Unterseite sind übrigens mit einem Gummiartigen, rutschfestem Material verkleidet. Alle Buttons sind gut erreichbar, es lassen sich auch bequem 2 Buttons gleichzeitig drücken, was für EX-Moves erforderlich ist. Die Buttons selbst machen einen sehr hochwertigen Eindruck, der Druckpunkt ist angenehm und ein softes Klickgeräusch spricht für die Hochwertigkeit. Es gibt natürlich auch jeweils eine Select-, Start- und Hometaste. Auch eine Turbofunktion ist mit an Bord, wer es braucht...
Das wichtigste, daß D-Pad, ist für mich ein Quantensprung im Vergleich zum normalen Kreuz des Original PS3 Controllers. Daumenschonend, schön groß dimensioniert und nicht wie beim Original einfach-, sondern gleich vierfach gelagert. Es spielt sich einfach besser mit diesem Digital Pad. Alles andere wäre aber auch sicher eine Entäuschung.
Ein weiteres Minus ist die Tatsache, daß für die Verbindung mit der PS3 ein USB Empfänger benötigt wird. Dieser ist natürlich im Lieferumfang enthalten, allerdings lässt sich die Sony Konsole nicht über die Home Taste des Fightpads einschalten. Das Fightpad muss jedes mal erst durch Einschalten über den Ein/Aus Schieber am Pad angemeldet werden. Das funktioniert nur mit eingeschalteter PS3 und wird durch eine LED auf dem USB Empfänger angezeigt. Ist das Pad ausgeschaltet, blinkt diese LED ständig, was beim Bluray-schauen im abgedunkelten Zimmer stören kann.
Jetzt ist aber Schluß mit meckern, alles in allem kann ich das Mad Catz Street Fighter IV Pad dennoch empfehlen, es schliesst die Lücke zwischen dem Standard Controller und einem großen Fight Stick und schaut dabei auch noch extrem cool aus. Wer mit dem Original PS3 Pad und SF IV nicht glücklich wird, sollte sich in den kommenden Wochen mal bei Gamestop o.ä. Shops nach diesem Fightpad umsehen!
UPDATE:
Ganze 14 Tage war ich mit diesem Pad glücklich. Die Status-LED begann nach ca. einer Woche während des Spielens plötzlich sporadisch an zu blinken, der USB-Empfänger zeigte ebenfalls kurze Verbindungsverluste durch Blinksignale an. Daraufhin neue, frische Batterien eingesetzt, Fazit war leider keine Besserung. Doch es kam noch schlimmer, denn schliesslich wurde das Fightpad überhaupt nicht mehr von meiner PS3 erkannt. Ein Ausweichen des USB-Empfänger auf einen anderen USB Port half auch nichts. Von Anfang an war ich ja nicht ganz glücklich mit dieser Wireless- (nicht Bluetooth) Lösung von Mad Catz, daß mich diese aber nun total im Stich lässt, ist eine herbe Entäuschung.
Wenn schon Wireless, dann Bluetooth, Mad Catz hätte wie bei der X-Box-Variante auch beim PS3 Pad lieber auf ein Kabel setzten sollen!